Perfektion aus Tradition

  • Die Wilhelm Kneitz AG in Wirsberg kann auf eine hundertjährige Tradition zurückblicken. Seit der Firmengründung 1912 hat es das familiengeführte Unternehmen immer wieder verstanden, auf die Widrigkeiten und Veränderungen von Geschichte

  • und Markt zu reagieren, sich immer wieder selbst neu zu erfinden.

    Begleiten Sie uns auf eine kurze Reise durch 100 Jahre Webereigeschichte.


  • 1912

  • Im August gründet Wilhelm Kneitz die Plüschfabrik, die am 1. Dezember offiziell in das Handelsregister eingetragen wird. Die erzeugten Textilien werden bis zum Beginn des Ersten Weltkriegs vornehmlich nach England exportiert.

  • 1920

  • Die Wiederaufnahme des Exportes nach England sichert den Fortbestand der Firma und ermöglicht in der Folgezeit eine kontinuierliche Erweiterung der Produktionsstätten.

  • 1931

  • Durch die Wirtschaftskrise und die Abwertung des britischen Pfundes konzentriert sich die Wilhelm Kneitz KG verstärkt auf den deutschen Markt und beendet im richtigen Moment das Engagement in England.

  • 1939

  • Ausbruch des 2. Weltkrieges. Die Plüschwarenfabrik wird erneut für die Produktion kriegswichtiger Materialien beschlagnahmt. Teile der Werkshallen werden von einem ausgelagerten Nürnberger Motorradwerk genutzt. 

  • 1950

  • Die Plüschfabrik nimmt als Wilhelm Kneitz AG wieder die Produktion auf und wird künftig von Vater Wilhelm und Sohn Herbert Kneitz gemeinsam geführt. Erneut kommen die ersten Aufträge nach dem Krieg aus England.

  • 1966

  • Der Firmengründer Wilhelm Kneitz verstirbt. Sein Sohn Herbert Kneitz führt den Betrieb alleine weiter.

  • 1969

  • Gründung des Tochterunternehmens Herbert Kneitz GmbH in Bad Mitterndorf (Österreich), das mittlerweile eigenständig ist.

  • 1970

  • Mit der Einführung der ersten Raschelveloursmaschine erkennt die Wilhelm Kneitz AG die Zeichen der Zeit, profitiert von einer steigenden Nachfrage nach Möbelvelours und wird dank der hohen Qualität nationaler Marktführer in diesem Bereich. 

  • 1972

  • Mit Wilhelm Kneitz II. tritt die dritte Generation der Familie in das Unternehmen ein. Der anhaltende Erfolg ermöglicht die kontinuierliche Erweiterung der Produktionsstätten.

  • 1985

  • Nach einer grundlegenden Modernisierung des Maschinenparks beginnt die Wilhelm Kneitz AG mit der Produktion von Automobiltextilien für Audi. Durch die Erschließung des neuen Marktes übersteht das Unternehmen die Textilkrise der 90er Jahre nahezu unbeschadet.

  • 1996

  • Die Wilhelm Kneitz AG befasst sich erstmals mit der Entwicklung und Produktion von technischen Textilien.

  • 2001

  • Das Unternehmen ist zum Premium-Produzenten für den Automobilsektor aufgestiegen und beliefert nun neben AUDI auch VW und BMW.

  • 2008

  • Tochter Sibylla und Sohn Ralf-Herbert treten als vierte Generation in den Aufsichtsrat ein und führen die Tradition des familiengeführten Unternehmens fort. Mittlerweile gehören auch SEAT und SKODA zu den Kunden.

  • 2010

  • Durch eine zunehmende Produktionsauslastung für den Automobilsektor wird die Fertigung von Möbel und Heimtextilien endgültig eingestellt.

  • 2011

  • Mit der Installation einer 1.500 m² großen Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung auf dem Fabrikdach setzt Kneitz ein weiteres deutliches Zeichen für den bewussten Umgang mit der Umwelt.

  • 2012

  • Die Wilhelm Kneitz AG feiert ihren 100. Geburtstag und wird sich auch in Zukunft immer wieder neu erfinden, um den eigenen Ansprüchen gerecht zu werden.

WILHELM KNEITZ AG
Textilwerke

Herbert-Kneitz-Straße 32
D-95339 Wirsberg